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Schmitt: Erfolgreiche Radwegeförderung wird fortgesetzt – Start des 3. Förderaufrufs

„Mit der Radwegeförderung für den ländlichen Raum haben wir in Rheinland-Pfalz ein passgenaues Instrument geschaffen, das gezielt den Ausbau der Radinfrastruktur im ländlichen Raum im Blick hat. Es ergänzt die bestehenden Programme zum kommunalen Radwegebau und trägt so zur Stärkung des Radverkehrs in den Regionen bei", sagte Landwirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt.

„Rheinland-Pfalz ist geprägt von ländlichen Räumen. Sie bieten eine hohe Lebensqualität und sind attraktive Standorte für unsere mittelständischen Unternehmen. Unsere ländlichen Räume sollen sich weiterhin gut entwickeln, damit die Menschen auch in Zukunft gerne dort leben und arbeiten. Der Ausbau der Radwege und die Stärkung des Radverkehrs gehört unbedingt dazu", betonte die Ministerin.

Gefördert werden können mit dem EULLE-Programm Investitionen in bestehende Radwege (In-Wert-Setzung), konzeptionelle Planungen wie kommunale Radverkehrskonzepte, gemeindliche Radwege, aber auch der Bau von Radwegen. Es stehen insgesamt 4 Millionen Euro zur Förderung bereit.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 1. Dezember 2021. Nähere Informationen und Unterlagen zum 3. Förderaufruf (Beschreibung der Fördermaßnahme, Bewerbungsformular) sind auf der Homepage unter www.eler-eulle.rlp.de (Rubrik „Für Antragsteller" / „Förderaufrufe") veröffentlicht: www.eler-eulle.rlp.de/Eler-EULLE/Fuer-Antragsteller/Foerderaufrufe

„Wir starten nun in die dritte Förderrunde, denn das Programm kommt bei den Kreisen und Kommunen sehr gut an. Die Nachfrage infolge des ersten und des zweiten Förderaufrufs war überwältigend. Das zeigt uns, dass wir ein passgenaues Instrument für unsere ländlichen Räume entwickelt haben, das wir gerne weiteren anbieten möchten", so Schmitt.

Im Rahmen des 1. Förderaufrufs wurden 21 Vorhaben mit ca. 3,8 Millionen Euro bewilligt, im 2. Förderaufruf wurden 23 Vorhaben ausgewählt und den Kommunen 4 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Mittel für die Radwegeförderung speziell im ländlichen Raum stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Damit soll eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gemeinden im ländlichen Raum und die Verbindung attraktiver Kultur- und Naturräume erreicht werden.

Hintergrundinformation zu EULLE und ELER:
"EULLE" steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung". EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 426 Millionen Euro finanziert. Davon entfallen in der zweijährigen Verlängerung des Entwicklungsprogramms EULLE rd. 23,6 Mio. Euro auf den Wiederaufbaufonds (EURI-Mittel). Die EU-Mittel aus dem Wiederaufbaufonds (EURI, "Schaffung eines Aufbauinstruments der Europäischen Union zur Unterstützung der Erholung nach der COVID-19-Krise"), wurden im Rahmen von NextGenerationEU, dem befristeten Konjunkturprogramm, auch für den ländlichen Raum Förderung für die Erholung und den Umbau der europäischen Wirtschaft bereitstellt. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe.

Die Fördermaßnahme M7 „Förderung von Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung von kleinen Infrastrukturen, insbesondere von Radwegen und Pendlerrouten im ländlichen Raum" ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

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