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Schmitt: Pendeln mit dem Rad wird attraktiver

Ein rund drei Kilometer langer Abschnitt der PRR Mainz Bingen zwischen Ingelheim und Heidesheim wurde im vergangenen Jahr seitens des Landes bereits hergestellt, markiert und kann befahren werden. Dazu zählt auch das 1,8 Kilometer lange ausgebaute Teilstück im Zuge der Landesstraße L 422 zwischen Ingelheim und Heidesheim. Grüne Markierungen und Piktogramme sowie Infotafeln weisen die Strecke als Pendlerradroute aus. Im Jahr 2022 soll der ca. 18 Kilometer lange Abschnitt von Bingen bis Heidesheim durchgängig befahrbar sein. Die Abschnitte von Heidesheim über Budenheim bis Mainz folgen im Anschluss.

Die Pendlerradrouten sind ein Gemeinschaftsprojekt von Land und Kommunen. Das Land fördert die PRR Mainz Bingen als Pilotprojekt und hat 100 Prozent der Kosten für die Machbarkeitsstudie übernommen. Kommunale Bauabschnitte können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden.

Die Pendlerradroute von Bingen nach Mainz hat eine Länge von insgesamt 31 Kilometern und wird vom Land Rheinland-Pfalz zusammen mit den Städten Bingen, Ingelheim (inklusive Heidesheim), Budenheim und Mainz realisiert. Hierüber wurde im Jahr 2019 eine Kooperationsvereinbarung auf Grundlage einer entsprechenden Machbarkeitsuntersuchung abgeschlossen.

Die Pendlerradroute Mainz Bingen besteht aus 70 Einzelmaßnahmen (sowohl baulicher als auch verkehrstechnischer Art) und wird abschnittsweise umgesetzt. Baulich begonnen wurde im Jahr 2020, die letzten Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2023 andauern. Die Radroute soll nach Möglichkeit eine durchgängige Breite von 3 Metern erhalten.

Die Pendlerradrouten führen zu großen Teilen entlang bestehender Wege, die für Radpendler ausgebaut sowie mit entsprechenden Markierungen, Querungshilfen oder verbesserter Verkehrslenkung versehen werden. Damit sollen auf vorhandenen Wegen und Straßen unkomplizierte und schnelle umsetzbare Lösungen möglich werden. Mit diesem Vorgehen ermöglicht das Land eine schnelle und kostengünstige Umsetzung der Routen. Für neu zu bauende Wege wären umfangreiche und aufwändige Baurechtsverfahren nötig.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

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